Likelihood2

regression
bayes
likelihood
Published

December 9, 2022

Exercise

Der Likelihood eines Datensatzes ist definiert als das Produkt der Likelihoods aller Beobachtungen:

\[\mathcal{L} = \prod_{i=1}^n \mathcal{L_i}\]

wobei die Beobachtungen bzw. ihre Likelihood als unabhängig angenommen werden: \(\mathcal{L_i} \perp \mathcal{L_j}, \quad i \ne j\).

Je größer \(n\), desto …….. \(\mathcal{L}\)!

Füllen Sie die Lücke!

Answerlist

  • größer
  • kleiner
  • unabhängig voneinander
  • keine Aussage möglich
  • kommt auf weitere, hier nicht benannte Bedingungen an











Solution

Multipliziert man zwei (oder mehr) Anteile \(p_i\) (Wahrscheinlichkeiten), \(p \in [0,1]\), so ist das resultierende Produkt nicht größer als \(p_i\). Je mehr Anteile \(p_i\) man multipliziert, desto kleiner (näher an Null, aber positiv) das resultierende Produkt.

Beispiel: Die Wahrscheinlichkeit, dass eine zufällig bestimmte (“gezogene”) Person eine Frau ist, sei \(p=1/2\). Die Wahrscheinlichkeit, dass unter Personen zwei Frauen sind, beträgt \(p_2 = p\cdot p=1/4\) (unter der Annahme, dass die Ziehungen unabhängig sind). Wir sehen: Je mehr Wahrscheinlichkeiten (“Anteile”) man multipliziert, desto kleiner (näher an Null) das resultierende Produkt.

Answerlist

  • Falsch
  • Richtig
  • Falsch
  • Falsch
  • Falsch

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  • regression
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